Wir über uns
Willkommen in den Internationalen Gärten (Internationale Gärten
e.V.)
Die Internationalen Gärten in Göttingen sind Orte, wo Flüchtlings-,
Migranten- und deutsche Familien Beziehungen aufbauen und durch
interkulturelles Gestalten und Zusammenarbeit positive Beispiele für
Völkerverständigung und Integration geben. Das Projekt setzt sich gegen
Ausgrenzung ein, in dem es konkrete Perspektiven für die gesellschaftliche
Eingliederung von Flüchtlings- und Migrantenfamilien aufzeigt.
Die Grundlage unserer Aktivitäten sind 3 Gärten in Göttingen. Seit dem
Sommer 2003 entsteht ein weiterer Garten, der Friedensgarten im Göttinger
Ortsteil Grone.
Die Gärten bestehen aus Einzelparzellen für den
Anbau von Gemüse und Kräutern und aus Gemeinschafts- flächen. Auf
diesen können Kinder spielen, Erwachsene sich treffen, Veranstaltungen
abgehalten werden. Der Garten ist für uns ein idealer Ort der
Begegnung. Hier ist die uns allen gemeinsame Natur hautnah.
Im
Projekt arbeiten Familien aus 16 Nationen und unterschiedlichen Religionen
zusammen; insgesamt mehr als 300 Menschen. Die Diskussion um Migration
in unserer Gesellschaft hält an. Viele Menschen in der deutschen
Bevölkerung solidarisieren sich mit Migranten und Flüchtlingen. Unser
Verein möchte einen Beitrag dazu leisten, daß sich diese Solidarität im
Alltag stabilisiert. Durch gemeinsame Aktivitäten von Ausländern und
Inländern versuchen wir Menschen aus unterschiedlichen
Kulturen einander näher zu bringen. Unsere besondere Sorge gilt den
Kriegsflüchtlingen und den politischen Flüchtlingen.
Mit dem gemeinsamen Gärtnern sind deshalb auch folgende Aspekte
verbunden:
- die Durchführung von Praktika und Besichtigung verschiedener
Betriebe, Gärtnereien,
Wasser- und Energiewerke, Fachbehörden,
Naturschutzorganisationen
- die Förderung der beruflichen Orientierung (Fachdeutsch lernen,
gärtnerische
Berufszweige kennenlernen, Erarbeitung gesetzlicher
Grundlagen usw.)
- das Aufsuchen und die Kontaktaufnahme zu Bildungsinstitutionen,
Gemeinden und
verschiedenen Vereinen
- der biologische Anbau von Gemüse, Kräutern, Obst und Zierpflanzen
für die eigenen
Haushalte
- die Nachbarschaftshilfe und Familienbetreuung sowie nicht zuletzt
gemeinsam Feste feiern...
- das Erleben der Eigenarbeit durch die Bestellung eines eigenen
Gartengrundstücks
- das Organisieren von Kursen und Kleinprojekten (Details siehe unter
"Projekte")
- die soziale und berufliche Integration von Migranten- und
Flüchtlingsfamilien
- die Begegnung mit Menschen aus verschiedenen Ländern
- das Erfahren der Stadt und der sozialen Umgebung
- Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit
- das Erlernen der deutschen Sprache
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